FAQ – Häufige Fragen zur Infraschall-Alarmanlage FRED
Macht eine Alarmanlage Sinn?
Ja, eine moderne Alarmanlage macht Sinn, da sie Einbrüche nicht nur erkennt, sondern aktiv abschreckt und Schäden frühzeitig verhindern kann.
Sichtbare Alarmtechnik erhöht das Entdeckungsrisiko für Täter deutlich. Besonders effektiv sind Systeme mit Frühwarnfunktion, die Einbruchsversuche bereits beim ersten Angriff auf Türen, Fenster oder Wände erkennen. Dadurch werden Einbrecher häufig vertrieben, bevor sie in das Gebäude eindringen, und Sach- sowie Folgeschäden können vermieden werden.
Wie funktioniert die Infraschall-Alarmanlage FRED genau?
FRED erkennt Einbruchsversuche anhand von für Menschen nicht hörbaren Infraschall-Schwingungen, die bei mechanischen Angriffen auf Gebäude entstehen.
Beim Hebeln, Einschlagen oder Durchbrechen der Gebäudesubstanz entstehen charakteristische Schwingungsveränderungen. Diese werden von der Infraschall-Sensorik im Gebäudeinneren erfasst und analysiert. Da das gesamte Gebäude als geschlossener Überwachungsraum dient, sind keine separaten Tür- oder Fenstersensoren notwendig.
Was ist Infraschall und wie schützt er vor Einbrüchen?
Infraschall bezeichnet niederfrequente Schallwellen unterhalb von etwa 16 Hertz, die bei gewaltsamen Einbruchsversuchen entstehen.
FRED arbeitet als passiver Infraschalldetektor und erkennt diese typischen Schwingungsmuster zuverlässig. Intelligente Analyseverfahren unterscheiden echte Einbruchsversuche von alltäglichen Umwelteinflüssen wie Verkehr oder Wetterereignissen. Der Alarm wird dadurch sehr früh ausgelöst – häufig noch bevor Täter in das Gebäude gelangen.
Sind bei FRED bauliche Maßnahmen oder Verkabelungen erforderlich?
Nein, FRED kann ohne bauliche Veränderungen installiert werden.
Das System arbeitet kabellos und benötigt lediglich eine Stromversorgung. Fest montiert wird lediglich der Außenmelder, der im Alarmfall akustisch auf den Einbruchsversuch aufmerksam macht. Dadurch eignet sich FRED auch für Bestandsgebäude und Mietobjekte.
Verursacht die Infraschall-Messung von FRED Strahlung?
Nein, FRED sendet selbst keine Strahlung aus.
Das System arbeitet rein passiv und misst ausschließlich bereits vorhandene Schwingungen im Infraschallbereich. Funkverbindungen werden nur kurzzeitig bei der Bedienung oder im Alarmfall genutzt.
Ist die Infraschall-Messtechnik von FRED gesundheitlich unbedenklich?
Ja, die Messtechnik gilt als gesundheitlich unbedenklich.
FRED erzeugt selbst keinen Infraschall und beeinflusst weder Menschen noch Tiere. Die Messung erfolgt rein passiv und hat keine Auswirkungen auf Raumluft, Gebäudestruktur oder das Wohlbefinden.
Wie zuverlässig ist die Infraschall-Messtechnik von FRED?
Die Infraschall-Messtechnik von FRED gilt als zuverlässig und sicher.
Das System ist gezielt auf die physikalischen Merkmale gewaltsamer Einbruchsversuche ausgelegt. Durch die Analyse spezifischer Schwingungsmuster werden echte Angriffe erkannt und von harmlosen Umwelteinflüssen unterschieden. Da Infraschall bereits beim ersten Angriff auf die Gebäudesubstanz entsteht, ermöglicht FRED eine besonders frühe Alarmierung.
Ist FRED anfällig für Fehl- oder Falschalarme?
Technisch bedingte Fehlalarme sind bei FRED sehr selten, da das System nicht auf einzelne Funksensoren reagiert, sondern auf einbruchstypische Infraschallmuster im gesamten Gebäude.
Ungewollte Alarme treten in der Praxis meist nur dann auf, wenn Nutzer bei aktivierter Anlage selbst Fenster oder Türen gewaltsam öffnen. In diesem Fall reagiert das System korrekt, da es einen mechanischen Angriff auf die Gebäudesubstanz erkennt.
Durch diese gezielte Analyse werden alltägliche Umwelteinflüsse zuverlässig ausgeblendet und unnötige Alarme im Alltag weitgehend vermieden.
Können klassische Sensoren in FRED integriert werden?
Ja, FRED kann bei Bedarf mit klassischen Funk-Sensoren kombiniert werden.
So lassen sich Objekte, Nebengebäude oder einzelne Bereiche doppelt absichern.
Als FRED-Anbieter haben wir dafür eigene Sensoren und Erweiterungen:
- Tür- und Fensterkontakte
- Bewegungsmelder
- Innensirenen und Lichtmodule, die im Alarmfall aktiviert werden
Durch die Kombination von Infraschall-Detektion und Funk-Sensoren entsteht ein flexibles Einbruchschutzkonzept, das Gefahren frühzeitig erkennt und meldet.
Kann FRED im Alarmfall benachrichtigen?
Ja, FRED kann im Alarmfall via HUB bis zu drei Rufnummern per Anruf und SMS benachrichtigen.
Alternativ ist eine Aufschaltung auf einen Sicherheitsdienst über das SIA-Protokoll möglich.
Der manuell auslösbare Panikalarm sendet bei Betätigung eine SMS-Benachrichtigung an die hinterlegten Rufnummern.
Ist FRED gegen Sabotage geschützt?
Ja, FRED ist gezielt gegen Sabotage geschützt.
Manipulationsversuche werden durch integrierte Sensoren wie Lagesensoren und Sabotagedorn sofort erkannt und lösen einen Alarm aus.
Die Funkverbindung zu den Handsendern ist zusätzlich durch ein Rolling-Code-Verfahren gesichert, sodass abgefangene Signale nicht missbraucht werden können.
Ist die Bedienung von FRED einfach?
Ja, FRED ist benutzerfreundlich und intuitiv zu bedienen.
Die Steuerung erfolgt über Handsender, Touchpad oder per SMS. Im Alltag genügt das Scharf- und Unscharfschalten der Anlage, das auf dem Handsender mit einem roten und grünen Knopf dargestellt wird – nach dem Ampel-Prinzip leicht verständlich und auch in Stress- oder Notfallsituationen zuverlässig nutzbar.
Welche laufenden Kosten entstehen bei FRED?
Nein, beim Einbruch‑Frühwarnsystem FRED fallen nach dem einmaligen Kauf keine monatlichen Gebühren oder Abonnements an.
FRED arbeitet autark, ohne Internet- oder WLAN-Anbindung, und benötigt keine regelmäßigen Serviceverträge, da es sich nach einem Alarm selbstständig wieder scharf schaltet.
Zusätzliche Kosten entstehen nur optional, zum Beispiel für:
- Austausch von Batterien oder Akkus
- SIM-Karte für Alarmmeldungen per Anruf/SMS
- Erweiterungen wie eine Sicherheitsdienst‑Aufschaltung
- Professionelle Wartung oder Vor-Ort-Service
Dadurch bleibt FRED wartungsarm und ohne laufende Kosten – langfristig kosteneffizient im Vergleich zu klassischen oder abonnementbasierten Alarmanlagen.
Funktioniert FRED auch bei Stromausfall?
Ja, FRED bleibt bei Stromausfall mindestens 24 Stunden alarmfähig.
Ein integrierter Akku stellt sicher, dass die Alarmfunktion auch bei unterbrochener Stromversorgung aktiv bleibt.
Auf Wunsch informiert der HUB zusätzlich per SMS, sodass Nutzer jederzeit über den Status der Stromversorung informiert werden.
Wie lange ist die Garantie bei FRED?
Für die zentrale Einheit von FRED gilt eine Garantie von fünf Jahren ab Kaufdatum.
Für weitere Komponenten gelten die jeweiligen gesetzlichen Gewährleistungsfristen.
Wird FRED von Versicherungen anerkannt?
FRED wird von vielen Versicherungen anerkannt, allerdings nicht von allen.
Ob und in welchem Umfang eine Alarmanlage berücksichtigt wird, hängt vom jeweiligen Anbieter und den konkreten Versicherungsbedingungen ab.
Einige Versicherungen berücksichtigen FRED beispielsweise bei der Tarifgestaltung von Hausrat- oder Betriebsinhaltsversicherungen.
Wer überlegt, FRED zu installieren, sollte sich direkt bei seiner Versicherung informieren. So lassen sich mögliche Vorteile prüfen – und gegebenenfalls zu einem Anbieter wechseln, der FRED offiziell anerkennt.
Gibt es wissenschaftliche Gutachten zur Funktionsfähigkeit von FRED?
Die Funktionsweise der Infraschall-Messtechnik von FRED wurde wissenschaftlich geprüft.
Ein Gutachten von Dr.-Ing. W. Menesklou, wissenschaftlicher Mitarbeiter am renommierten Karlsruher Institut für Technologie (KIT), bestätigt, dass FRED Einbrüche frühzeitig erkennt und zuverlässig meldet.
Messungen der Infraschall-Signale zeigen, dass Gewalteinwirkungen, wie das Aufhebeln von Türen oder Fenstern, zuverlässig detektiert werden.
Eine PDF-Zusammenfassung des Gutachtens können Sie hier einsehen.
Was kostet Suritec FRED?
Da jedes Objekt individuell ist und je nach Größe, Nutzungsart und sonstigen Faktoren unterschiedliche Sicherheitsanforderungen bestehen, kann man keinen Festpreis nennen. Idealerweise schaffen wir uns vor Ort einen Überblick, um Ihnen ein individuelles Angebot zusammenzustellen und Sie bestmöglich beraten zu können.